Gesamte Planung in drei einfachen Schritten

Jedes Videoüberwachungssystem besteht aus verschiedenen Komponenten. Je nach Bedarf aus einer oder mehreren Kameras, einem Monitor oder auch Tablets und Smartphones. Zwischen den genannten Geräten schalten sich ein Recorder und Netzwerkelemente ein.

Eine Vielzahl an Fragen stehen zu Beginn an, seien diese technischer Art oder wen Sie damit beauftragen. Damit Sie das beste, für Sie ausgerichtete, Überwachungssystem finden, sollten Ihre Anforderungen erfüllt sein.

Zweck der Videoüberwachung

  1. Als Erstes sollten Sie den Zweck der geplanten Videoüberwachung bestimmen, stellen Sie sich folgende Fragen:
    1. Welcher Bereich soll durch Live-Streams beobachtet werden können?
    2. Möchten Sie den Live-Stream speichern, um diese bei Bedarf auswerten zu können?
    3. Benötigt es die Speicherung der Live-Streams?
    4. Was möchten Sie auf den Live-Streams verfolgen?
    5. (Personen, Fahrzeuge in welchem Detail)
    6. Wollen Sie die Live-Streams oder allfällige gespeicherte Aufnahmen auch abrufen können, wenn Sie einen Auslandaufenthalt geniessen?
    7. Wünschen Sie eine persönliche Alarmierung bei auffälligen Aktivitäten oder sollen diese direkt an einen Sicherheitsdienst zur Intervention übermittelt werden?
    8. Wie hoch sind Ihre Sicherheitsanforderungen?
    9. Last but not least, wie hoch ist Ihr Budget?
  2. Als weiterer Schritt steht die Bestimmung der Übertragungstechnik an.
    In der Zeit der Digitalisierung stellen wir Ihnen drei der aktuellen Möglichkeiten anschliessend vor. Bei der Definition der Übertragungstechnik muss der geplante Zweck der Anlage und eine eventuell vorhandene Verkabelung in Betracht gezogen werden. Dies wird auch einen Ausschlag auf die Installationskosten haben. Da eine Neuverkabelung meist mit unbekannten Hindernissen behaftet ist, empfehlen wir diese Abklärung durch einen Elektriker dringendst.
    1. LAN 
    2. WLAN
    3. AHD
  3. Der dritte und letzte Schritt liegt in der Auswahl der einzelnen Komponenten.
    1. Auswahl der Kamera Art (Dome, Bullet)
    2. Bestimmung der Anzahl von Kameras
    3. Bestimmung der Netzwerktechnik (LAN, WLAN, AHD)

Natürlich sind wir Ihnen bei Fragen jederzeit gerne behilflich. Sie können uns werktags von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter Tel.: 044 815 95 95 erreichen.

Das passende Netzwerk

  1.  IP-Netzwerkkameras
    Netzwerkkameras können über LAN mit allen PC's im Netzwerk verbunden werden respektive erhalten so Zugang zum Internet (P2P). Die Aufzeichnung erfolgt über den Netzwerk-Videorekorder (NVR). Die Kameras gibt es in verschiedenen Bauformen und Auflösungen. Dabei gibt es Modelle, die man steuern kann und die Stromversorgung über das Netzwerkkabel (POE) gesichert ist.
 
  1. WLAN
    Dies ermöglicht eine drahtlose Verbindung zwischen NVR und Kameras. Der NVR wird normal an Ihren Router angeschlossen damit auf das Überwachungssystem mittels Internet (P2P) zugegriffen werden kann. Diese drahtlose Technik bietet sich für Bereiche an, bei denen eine Verkabelung nicht oder nur mit hohem Aufwand möglich ist. Es ist zu beachten, dass die Reichweite und die Anzahl der Komponenten im WLAN begrenzt ist. Allenfalls müssten dann zusätzliche Repeater oder weitere Access Points installiert werden.
 
  1. APP
    Sogenannte APP-Kameras sind für kleinere Aufgaben ausgelegt und stellen eine einfache alternative zu grossen Systemen dar. Diese einfachen Lösungen eignen sich beispielsweise für die Überwachung von Ihrem Wohnzimmers oder dem Kinderzimmer (Baby Cam). Die Livebilder können über Ihr Smartphone oder Tablet betrachtet werden. Dank der meist einfachen Plug & Play Funktion ist die Installation sehr einfach.

Auswahl der richtigen Kamera

Für die korrekte Auswahl der Kamera und Ihrem Einsatzort müssen folgende Kriterien berücksichtigt werden. Diese Regeln sind unabhängig des eingesetzten Netzwerkes zu beachten.
 
  1. Einsatzbereich
    Entscheidend kann sein, ob die Kamera für den Aussen- oder Innenbereich gewollt ist. Grundsätzlich können alle Kameras im Innenbereich verwendet werden. Im Aussenbereich kommen jedoch nur wasserdichte und wetterfeste Kameras zum Einsatz. Aussenkameras werden immer mit einer dafür bezeichnenden IP-Schutzart ausgezeichnet.
 
  1. Montageart
    Grundsätzlich gib es nur zwei Arten der Montage, an der Decke oder an der Wand. Hierzu können verschiedene zusätzliche Montagevorrichtungen zum Einsatz kommen. Speziell ist die Berücksichtigung auf Vandalismus zu beachten, also den Zugriff fremder Drittpersonen.
 
  1. Überwachungsbereich
    Eines der wichtigsten Kriterien ist die Brennweite des Objektivs, sowie der Blickwinkel. Der bestmögliche Bildausschnitt kann anhand des zu überwachenden Objektes, am Bildschirm bestimmend sein. Grundlegend muss hier definiert sein, was der Bildausschnitt zeigen soll., ob einen kompletten Überblick oder nur einen bestimmten Bereich des Ganzen. Brennweiten und Focus können bei Vario-Objektiven manuell eingerichtet werden. Wichtig zu wissen ist, dass die meisten Kameras mit abgestimmten Objektiven hergestellt und geliefert werden, was die Auswahl vereinfacht, respektive bereits mit der Selektion der Kamera getroffen wird.
 
  1. Flächenüberwachung
    Um eine grössere Fläche genaustens überwachen zu können, werden folgende Lösungen in Betracht gezogen:
    1. Mehrere Kameras installieren
    2. Kameras mit Weitwinkelobjektiven einsetzen (Panorama)
    3. Fischaugenkameras (360°) einsetzen
    4. Steuerbare Kameras mit Pre-Set Funktion einplanen
 
  1. Auflösung
    Um ein optimales Bild- bzw. Videoergebnis auf einem Monitor zu erreichen, ist eine hohe Auflösung entscheidend. Je nach Kamerasensoren ist die Auflösung sehr unterschiedlich. Analoge Kameras auf PAL weisen eine maximale Auflösung von 700 TV-Linien bei Farbkameras auf. ADH und IP-Systeme ermöglichen eine Auflösungmit Full HD bis 8MB. Ebenfalls zu beachten ist die Nachbearbeitung des Videomaterials, so verringert ein die Auflösung.
 
  1. Lichtverhältnisse
    Die Kamerasensoren reagieren empfindlich auf den Lichteinfall der Umgebung. Wie das menschliche Auge, sieht die Kamera bei absoluter Dunkelheit nichts mehr. Hier kommen Infrarot IP-Kameras zum Zuge. Die Lichtempfindlichkeit und die damit verbundene automatische Aktivierung der IR-Lampen wir in LUX gemessen. Die gängigen Kameras von heute reagieren schon ab einem Luxbereich von 0.1 und weniger. Zu beachten ist beim Einsatz von IR-Kameras, dass Infrarotlicht auf Gegenständen und Objekten reflektiert, dies ist wiederum bei der Positionierung der Kamera zu berücksichtigen.Planungsassistent für Ihre Videoüberwachung

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